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Spielbericht - Finalniederlage im Pokal-Final4 verdaut, Endspurt in der Kreisliga-


Spielinfo: Finalniederlage im Pokal-Final4 verdaut, Endspurt in der Kreisliga-
vom 12.03.2018 19:03 Uhr

Liebe Fans der 2ten Herren und des einzig wahren Lederballes,
vorletzter Heimspieltag der 2ten Herren, Zeit für eine Saisonrückschau und einen Ausblick auf die kommende Saison.
„Wir sind Pokal“, so unser Credo der letzten Jahre. Die verkürzte Spieldauer und der relativ kurze Weg zu einem Titel, beide Argumente machten es in den vergangenen Jahren immer mal wieder möglich, die Hände Richtung Pott zu bewegen. Auch in diesem Jahr haben wir uns ohne große Schwierigkeiten für das Final4 in Schwarzenbek qualifiziert. Dort wartete im Halbfinale (mal wieder) Hahnheide. Ebenfalls keine Überraschung war dann, dass wir (mal wieder) am Ende als Gewinner dastanden. Angeführt von starken Oke und Powerball konnten wie den Ansturm unserer Lieblingsgegner (mal wieder) abwehren. Im Finale wartete dann der Tabellenführer der Regionsliga und Gastgeber aus Schwarzenbek. Da gibt es wenig schön zu reden, wir haben unsere Leistung nicht auf die Platte bekommen und die junge Truppe aus der Nachbarstadt war uns an diesem Tag in vielen Bereichen überlegen, vor allem, was Tempo und Willenskraft angeht. So ging der Titel in diesem Jahr verdient nach Schwarzenbek. Eigentlich schon vorher klar, als Mirko uns im Auto mitteilte, dass wir mit ihm im Team den Titel noch nie gewinnen konnten. Willys Versuche, ihn vor Schwarzenbek aus dem Auto zu bekommen, scheiterten sowohl auf der Höhe von Famila als auch am Tierpark Krüzen…
Ein besonderer Dank geht an die zahlreich mitgereisten Fans, die uns in fremder Halle lautstark unterstützt haben! VIELEN DANK!!!
In der Liga konnten wir am 03.03. gleich Revanche nehmen. Zwar „nur“ gegen die zweite Auswahl gegen Schwarzenbek, aber doch nicht weniger eindrucksvoll. Mit 27:24 bauten wir unsere erneut beeindruckende Heimspielbilanz auf 8:1 Siege aus. Besonders hervorzuheben die Leistungen unserer Oldies Thilo und Markus M., der endlich für seinen Trainingseinsatz vom Coach Steffens mit einem Einsatz belohnt wurde und prompt 2 Tore warf, wobei das zweite (ein gedrehter Heber im Seitwärtsfallen über den herausspringenden Torwart) Tor sicherlich mehr als ein Geheimfavorit für das Tor des Jahres ist. Auf youtube könnt ihr euch unter „Jahrhunderttor durch den Vorsitzenden der Oltras“ diesen Handballschmankerl gerne immer wieder ansehen! Hoffentlich kann er die Euphorie mit in die letzten beiden Spiele transportieren.
Durch zwei Absagen bei Auswärtsfahrten zu ungünstigen Zeiten können wir in diesem Jahr nicht mehr im Titelkampf eingreifen, wollen uns bei unseren Fans aber bei den verbleibenden zwei Heimspielen, heute gegen Bargteheide und eine Woche später gegen Oldesloe, gebührend verabschieden. Auch wenn wir weiterhin mit vielen Absagen zu kämpfen haben, werden wir auch in den beiden Spielen wieder eine voll motivierte Truppe auf das Parkett stellen und versuchen, unsere (fast) perfekte Heimspielbilanz weiter auszubauen.
Olympia war ja auch noch… Ich will die Geschichte gar nicht wiederholen, aber besonders beeindruckend war für uns sicherlich die Leistung unserer Eishockeymannschaft, die sich im Finale knapp den Athleten aus der Sowjetunion/ freien Olympioniken aus der UDSSR/ nicht gedopten Eishockeyspielern der Nachfolgestaaten der sozialistischen Sowjetrepubliken oder wie die auch immer hießen, geschlagen geben mussten. Zusammen mit Dirk und Catte haben wir uns um fünf Uhr morgens mit warmen Getränken extra getroffen, um den Jungs von Marko Sturm die Daumen zu drücken. Nach einem ausgiebigen Frühstück bei Café Clausen und warmen Nachfolgegetränken war die Trauer schnell verflogen, aber die Lust am Eishockey noch nicht.
Einer ganz besonderen sportlichen Herausforderung stellten wir uns dann vor zwei Wochen am Sonntag in Sassendorf auf dem Teich der Familie Lange. Eishockey vom Feinsten stand also auf der Agenda. Was für ein Spaß! Catte wie Norbert Schramm, Mark mit Bewegungen wie eine Katze auf dem Eis, Jens und Lukas in einer anderen Liga mit überragender Technik und einem Tempo, dem niemand etwas entgegenzusetzen hatte. Ich selbst mit kurzer Einsatzzeit, aber ihr wisst ja, unterm Strich zählen die Buden. Als ich nach 3,5 Minuten klitschnassgeschwitzt vom Puk angeschossen wurde, und ich mich mit letzter Not auf dem Stock abstützte, um nicht zu stürzen, kam der Schläger irgendwie an den Puk, fälschte diesen unhaltbar für Lasse (oder war es Amy???) ab und landete im Tor. Sieben Minuten Jubelszenen (während der unser Team drei Gegentore bekam) und dann war der Akku leer. Jetzt verstehe ich auch, warum die Nationalspieler im Eishockey immer nach zwei Minuten wieder raus müssen!
Vielen Dank an Ulrike und Jennes, die uns allen ein tolles Erlebnis ermöglicht haben.
Nach unserem Spiel ist ja auch immer vor dem Spiel der Elbdiven. Nach zuletzt überzeugenden Siegen in der Schleswig-Holstein Liga und einem Unentschieden letzte Woche in Mönckeberg geht es heute gegen Slesvig. Um den Traum vom Aufstieg am Leben zu halten, zählt nur ein Sieg, da muss das Publikum von der ersten Minute an voll dabei sein!!
So einfach ist das aber gar nicht, womit ich zum letzten Punkt für heute komme, der mich als Oberstudienrat auch beruflich immer wieder tangiert, Mobbing…
In den letzten Jahren hat sich da auf der rechtsseitigen Tribüne eine Gang gebildet, vor der man sich in Acht nehmen muss. Ganz oben unterhalb der Tribüne sitzen auf den ersten Blick ganz unscheinbar die Damen Heidi, Birgit und Kirsten (aus datenschutztechnischen Gründen lasse ich mal die Nachnamen weg). Nach unserem letzten, hart erkämpften Heimsieg gegen Schwarzenbek kam ich also gegen 16.57 auf die Tribüne und wollte meinem geschundenen Körper mal eine Pause gönnen und setzte mich ganz an den Rand in der Nähe des Treppenaufgangs. Ein wenig verwundert war ich sofort, als Heide, die sonst durch ihre Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit glänzt (und wundervolle Eierlikör-Muffins backt!), mich mit einem leicht kritischen Blick musterte. Hmmm, erst einmal habe ich mir nichts dabei gedacht. Als dann Kirsten neben Heidi Platz nahm und ich ein gegrummeltes „eigentlich sitzt da immer Birgit“ vernahm, wusste ich, dass ich eine unsichtbare Grenze überschritten hatte. „Das sitze ich aus, ich bin pädagogisch geschult“, dachte ich mir und nahm noch einen Schluck aus der Pulle. Dann, vielleicht 25 Sekunden vor dem Anwurf, von der Treppe Richtung Tribüne (also noch ohne Sichtkontakt zur Halle) ein lautes „DAS IST MEIN PLATZ“. Ui, jetzt wurde es kritisch. Birgit kam die Treppe hoch und ließ nicht einen Funken Hoffnung, dass ich das Spiel von diesem Platz aus schauen würde. Heide und Kerstin stimmten mit ein und schwupps war ich auf den Stehplatz hinter der Gang verdrängt worden. Sitzplatz-Mobbing der feinsten Art! Ich habe meinen Schulleiter von diesem Vorfall berichtet und er rät mir zu einem Gespräch mit dem Vertrauenslehrer, um eine Mediation in Gang zu bringen. Ich werde noch eine Nacht unruhig drüber schlafen und dann mal versuchen, die Konversation zu suchen. Vielleicht backen die drei ja einen Kuchen für mich, um das endgültig aus der Welt zu schaffen. Ich lass mich mal überraschen.
EIN HOCH AUF DIE FANS!
In diesem Sinne, bleibt atemlos und backt mehr mit Eierlikör!
Markus

Autor: nicht angegeben
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